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Videokonferenz: Queere Gesundheit in Zeiten von Corona

Der Begriff Queer umfasst alle nicht heterosexuellen Orientierungen und Geschlechts-Identitäten und schließt auch weitere ein, die in der Aufzählung LSBTI (Lesbisch, Schwul, Bi, Trans, Inter) nicht genannt werden. „Queere Gesundheit ist ein schwieriges Thema.“, sagt der Grüne Kandidat zur Bundestagwahl, Nils Bollenbach aus Bargteheide. „Von den Problemen in der Gendermedizin sind neben Frauen besonders Trans- und Inter-Personen betroffen. Auch das Coming-out beim Arzt oder der Umgang mit Infektionskrankheiten spielen in der Community eine große Rolle.“  

Anna Langsch kritisiert, dass die Gesundheitsversorgung von Trans-Personen in Deutschland und auch in Schleswig-Holstein weiterhin mangelhaft ist. Es fehlt oft die Sensibilität von Ärzt*innen für Trans-Lebenslagen und ein transspezifisches Versorgungsangebot. Jetzt wo die Clubs geschlossen sind und der Christopher Street Day nicht gefeiert werden kann, gibt es für queere Menschen viel weniger Anlaufstellen, um sich zu treffen und auszutauschen. So verschärft die Pandemie ihre Situation und ihre ohnehin schon hohe psychische Belastung.

Bei der Videokonferenz sollen Vorschläge gesammelt und diskutiert werden, was die Community jetzt braucht und wie es nach Corona weitergeht.  

Die Einwahldaten zum ZOOM-Meeting:
https://us02web.zoom.us/j/83688327607?pwd=c2puMEI5b3NVM3FBMElNQUd2RjAzUT09

Meeting-ID: 836 8832 7607 Kenncode: 726685

Und auf www.gruene-stormarn.de



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