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Aktuelles aus der Kommunalpolitik 5-2018

Deutliche Verbesserung des Radverkehrs nur bei ganzheitlicher Betrachtung des Verkehrs

Am 20. Juni 2018 tagte die AG-Radverkehr mit den folgenden Tagesordnungspunkten: 

Einseitige Schutzstreifen auf Jersbeker Str. und Alte Landstraße.

Die Umsetzung wurde von der Verkehrsaufsicht freigegeben. Es wurde zum wiederholten Male Pro und Kontra diskutiert. Schließlich wurde Einigkeit erzielt, die Umsetzung jetzt anzugehen.

Unsere Meinung: Die Schutzstreifen sollen aufgrund der Beratung durch ein externes Fach-Planungsbüro und nach aktuellem Kenntnisstand die Sicherheit des Radverkehrs erhöhen. Sollte nach Realisierung nachweisbar kein positiver Effekt erzielt werden, darf eine Entfernung nicht ausgeschlossen werden.

Anträge von B`90/ Grüne aus der letzten Sitzung AG-Radverkehr

Unsere Anträge zur „Organisation der Mängelerfassung und -beseitigung der Radverkehrsführung“ und für „bessere, zentral angeordnete Informationen auf Bargteheide.de“ werden z.Zt. aufgrund Personalmangel in der Verwaltung nicht bearbeitet. Wir bleiben aber dran.

Betreffend unseres Antrags „nicht-benutzungspflichtige Radwege Rathausstraße sowie deren Anfahrt-/ Abfahrtsituation in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzen“ wurde eine Ortsbegehung durch die AG-Mitglieder vorgenommen. Resultat: es wird an einigen Stellen die Sinnhaftigkeit der zusätzlichen Beschilderungen (die kleinen grünen und weißen Schildchen sind unverbindliche Hinweise) geprüft und die Bodenmarkierungen werden überarbeitet. Im Bereich der An- und Abfahrt dieses nicht-benutzungspflichtigen Wegs wird sich an dem Vorhandensein von „Grauzonen“ leider nichts ändern.

Unsere Meinung: nur eine exakte, deutlich erkennbare und in gepflegtem Zustand befindliche Beschilderung und Weganlage für den Radverkehr kann zu regelkonformen Verhalten der Radfahrer führen. Grauzonen erschweren regelkonformes Verhalten und schaffen Rechtsunsicherheit. Ein sehr unbefriedigender Zustand.

Umbaumaßnahmen Mühlenstr. (Einbahnstraße)

Ziel ist es, den Radverkehr in beide Richtungen zu ermöglichen. Umsetzung verzögert sich. Die Verwaltung prüft eine zweite Umsetzungsalternative.

Ausblick: Nach Jahren der Mitarbeit in der AG-Radverkehr stellen wir fest: es wird immer deutlicher, dass Maßnahmen, die sich nicht auf den Rückschnitt von Büschen und lokale Ausbesserung von Pflasterschäden beschränken, sondern zu einer deutlichen Verbesserung des Radverkehrs führen, nicht isoliert betrachtet werden dürfen. Maßnahmen für den Radverkehr betreffen oft auch kinder-, schüler , senioren- und behindertengerechte Weganlage. Und dabei muss natürlich auch der Auto- und Busverkehr und das Parken berücksichtigt werden. Hier wird immer deutlicher, dass Bargteheide ein Verkehrskonzept braucht. So wie es von uns schon lange –bis jetzt leider erfolglos- gefordert wird.

Michael Niebuhr/ BM in der AG-Radverkehr

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