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UN-Klimakonferenz in Paris – und Bargteheide

Liebe Bargteheiderinnen und Bargteheider,

Wussten Sie schon,

- dass vom 30.11. bis zum 11.12. in Paris eine wichtige internationale Klima-Konferenz abgehalten wird, einberufen von den Vereinten Nationen?

- dass dieser Konferenz weltweit eine hohe Bedeutung beigemessen wird, weil es hier gelingen könnte, dem Kyoto-Protokoll von 1997 endlich einen rechtlich verbindlichen Rahmen zu geben?

- dass damit weiter an dem Ziel gearbeitet wird, die Erderwärmung auf 2 Grad Celsius zu begrenzen?

- dass das nur gelingt, wenn wir den Ausstoß von Kohlenstoffdioxyd (CO2) und anderen umweltschädlichen Gasen drastisch vermindern?

- dass Extremwetterlagen, Wirbelstürme, Hochwasser-Katastrophen, Dürren wie wir sie jetzt erleben, nur der Anfang sind von dem was uns bevorsteht, wenn wir das Ziel von 2 Grad nicht erreichen?

- dass die Zahl der Flüchtlinge weltweit extrem steigen wird, wenn die Menschen durch ein verändertes Klima oder steigende Meeresspiegel ihre Heimat verlassen müssen?

- dass wir nur dann eine Chance haben, das Klima zu erhalten, wenn wir uns wirklich ins Zeug legen? - dass nicht nur die EU-Staaten, sondern viele andere, darunter die USA und Russland, die Ziele bereits übernommen haben?

- dass das alles sehr wohl auch mit unserem kleinen Bargteheide zu tun hat?

- dass Bargteheide sich 2012 in einem Klimaschutzkonzept dazu verpflichtet hat, bis 2020 den CO2-Ausstoß von 67 640 Tonnen auf 30 454 Tonnen zu senken?

- dass das meiste CO2 - auch hier in Bargteheide – durch das Heizen privater Wohnungen entsteht?

- dass entsprechend jedes nachträglich isolierte Haus, jede neue Heizungsanlage, jeder Anschluss an eine Nahwärme- oder Fernwärmenetz nicht nur Heizkosten spart, sondern erheblich zur Rettung unseres Klimas beiträgt?

- dass wir in Bargteheide schon viel weiter wären, wenn wir die Chancen genutzt hätten: Holzhackschnitzelwerk am Schulzentrum, Biogasanlage Am Redder, Windenergieanlagen auf der Eignungsfläche am Glindfelder Weg?

- dass alleine der Betrieb der drei Windräder mit einer Leistung von 3 MW Jahr für Jahr 4 600 Tonnen CO2 gespart hätte?

- dass wir nicht weiterkommen, wenn wir uns immer wieder von kleinlichen Ängsten leiten lassen, statt beherzt erforderliche Schritte einzuleiten?

- dass nach Expertenmeinung vor allem Bürgerbeteiligungsmodelle (z.B. Genossenschaften) geeignet sind, um erneuerbare Energien im größeren Stil einzusetzen?

- dass Bargteheide immerhin mit dem Fifty-Fifty-Projekt an den Schulen und mit der energetischen Sanierung städtischer Liegenschaften auf dem richtigen Weg ist?

- dass wir im Rathaus eine sehr engagierte und kompetente Klimaschutz-Managerin haben, die diese Arbeiten mit Erfolg koordiniert? - dass eine Minderung von nur 10 % des Verkehrsaufkommens

– zu erreichen durch ein gutes Verkehrskonzept uns in Bargteheide jedes Jahr 950 Tonnen CO2 sparen würde? - dass jede/r von uns dazu beitragen kann, indem er / sie von 10 innerörtlichen Fahrten eine zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt?

Nicht gewusst? Dann wissen Sie’s jetzt!

Kommen Sie mit zu der großen Klima-Demo in Berlin am 29.11.2015 und zeigen Sie den Entscheidern in Paris, dass auch Ihnen das Klima wichtig ist.

Jutta Bremert




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