
Das Jahr 2025 geht zu Ende – ein Jahr, das uns politisch, finanziell und organisatorisch stark gefordert hat. Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung mussten wir Entscheidungen treffen, die uns nicht leicht gefallen sind und die verständlicherweise nicht überall Zustimmung fanden. Besonders im Bereich der Kindertagesstätten waren schmerzhafte Einschnitte notwendig. Die Entscheidung, die Kita in der Jersbeker Straße innerhalb der nächsten drei Jahre zu schließen, gehörte zu den schwierigsten und niemand trifft solche Beschlüsse gern. Trotz aller Herausforderungen konnten zentrale Investitionen gesichert werden. 320.000 Euro stehen für die Sanierung der Containeranlage des Autonomen Jugendhauses (AJH) bereit. Damit wird dieser wichtige Ort für Jugendliche erhalten und deutlich verbessert. Zudem sind 600.000 Euro für die Erneuerung der Großrutsche im Freibad eingeplant – ein Beitrag dazu, unser Freibad attraktiv und zukunftsfähig zu halten.
Die Fertigstellung der kommunalen Kälte- und Wärmeplanung sowie des Klimaaktionsplans
(Vorreiterkonzept) wird eine Vielzahl von Maßnahmen aufzeigen. Daraus sind als erstes diejenigen auszuwählen, die sowohl notwendig als auch realistisch umsetzbar und finanzierbar sind um die von der Stadtvertretung beschlossene Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen. Die Sanierung der AJH-Containeranlage macht das Haus langfristig funktionsfähig. Parallel müssen wir in den nächsten Jahren einen dauerhaften Standort für die autonome Jugendarbeit finden.
Die Sanierung der AJH-Containeranlage macht das Haus langfristig funktionsfähig. Parallel müssen wir in den nächsten Jahren einen dauerhaften Standort für die autonome Jugendarbeit finden.
An der Bahnhofstraße beginnt 2026 der Bau der neuen zentralen Buswendeanlage, eine Investition von rund 1,4 Millionen Euro. Sie stärkt den ÖPNV und entlastet die Lohe vom Schulbusverkehr.
Für Schulen, Vereine und den gesamten Sportbereich beginnt ebenfalls ein großer Schritt nach vorn. Die in die Jahre gekommene KGB-Sporthalle wird abgerissen und durch einen modernen Neubau ersetzt. Mit einem Volumen von etwa 10 Millionen Euro entsteht ein zukunftsfähiges Gebäude, das langfristig neue Möglichkeiten für Sport und Bewegung bietet. Das umfangreichste Projekt im kommenden Jahr ist der Baubeginn des neuen Feuerwehrgerätehauses, geplant für den Herbst 2026. Mit 22 Millionen Euro handelt es sich um die größte Investition – und eine unverzichtbare. Damit stärken wir die Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehr und damit der Menschen, die im Notfall für uns alle da sind. Mit Blick auf 2026 wird klar: Auch das kommende Jahr wird anspruchsvoll, aber ebenso ein Jahr, in dem vieles vorangeht. Selten standen in Bargteheide so viele große Projekte gleichzeitig vor dem Start. 2026 wird damit zu einem echten Aktivitätsjahr.
Wir wünschen uns allen ein gutes Gelingen und ein Jahr, in dem wir gemeinsam viel erreichen.
Matthias Leidner
Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen in der Bargteheider Stadtvertretung
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